I say hello

I say hello

Das altehrwürdige St. Galler Textilmuseum soll hinzugewinnen - an Fläche und Strahlkraft und in diesem Sinne zukunftsweisend über sich hinauswachsen. So wie der Museumsbau zur Zeit seiner Entstehung nach einem wegweisenden Ausdruck mit internationalem Anspruch strebte, orientiert sich auch die Erweiterung an der Gegenwart, indem sie eine eigene selbstbewusste und expressive Sprache verwendet.

'Beautiful Stranger'

Die Hinzufügung profitiert vom Gegensatz, den sie mit dem Bestand bildet, um eine symbiotische Spannung zu erzeugen. Wie das bestehende Museum seinerzeit schaut sie über den Tellerrand hinaus.tig und flexibel wie ihre zukünftigen Nutzer.

Das bestehende Dach wird entfernt, eine horizontale Zäsur gebildet und eine losgelöste Ebene geschaffen, die sich als Bühne für verschiedene Szenarien präsentiert. Diese emanzipiert sich in Form und Fussabdruck von ihrem Unterbau und gewinnt damit an Nutzungsflexibilität und Eigenständigkeit. Die aufgesetzte leichte Stahlkonstruktion bildet den Rahmen der Erweiterung und erzeugt einen stützenfreien Innenraum.

'I say hello'

Die Hülle besteht aus zwei Ebenen: einer opaken und klimatrennenden Schicht im Inneren sowie einem bekleidenden textilen Vorhang gegen Aussen, dessen Bewegung im Wind eine Geste der Einladung ist. Das vorhandene Treppenhaus wird in den Neubau erweitert und zitiert das Museum in Material und Massivität.

'Universes in Universe'

Skelett und Hülle bilden einen grossen Spielraum, in welchem Konzepte und Gespinste verschiedenster Art inszeniert werden können: Verdunkelt, durchlüftet, unterteilt oder mit Aussicht. Für Ausstellungen, Präsentationen, Fashion Shows, Konzerte, Rooftop Bar & mehr. Die Erweiterung hat viele Gesichter, ist vielschichtig und flexibel wie ihre zukünftigen Nutzer.

Härtel Lovis Steinbach Architekten